Also, kurz Applaus klatschen und dann die Hände wieder an den besten Freund anlegen – er hat es verdient, oder etwa nicht? Dank Corona, Home-Office und viel mehr Zeit zu Hause können wir in diesem Jahr die Feierlichkeiten auch gebührend zelebrieren. Darauf ein erster Cumshot.

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Wir schrieben übrigens das Jahr 1995, als zum ersten Mal der Monat Mai zum internationalen Masturbations-Monat erwählt wurde. Hintergrund war eine Petition der damaligen amerikanischen Gesundheitsministerin, die Masturbation in den Lehrplan aufnehmen lassen wollte.

Im prüden Amerika eine Katastrophe und natürlich kam es nie dazu. Aber als Gegenbewegung gründete sich das alljährige Zelebrieren der Masturbation im Wonnemonat Mai.

Also, Jungs und Männer, man sollte die Feste feiern, wie sie fallen … los geht´s!

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Und anbei noch ein paar Funfacts für euch, damit Ihr bei der nächsten Masturbationsrunde mit den Kumpels auch ein bisschen mit eurem Wissen und nicht nur mit eurem tollen Kolben prahlen könnt!

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96 Prozent aller schwulen Männer masturbieren sehr gerne – ganz gleich ob alleine, in einer festen Beziehung oder mit einem Date. Damit liegt die Masturbation gleichauf mit dem Oralverkehr in Punkto Beliebtheit – alle anderen Spielarten beim Sex finden bei weitem nicht so viel Zuspruch.

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Verheiratete gläubige Christen trifft es richtig hart – oder eben gerade nicht. Nur drei von fünf Ehemännern haben noch Spaß mit ihrem besten Freund. Immerhin, die Bibel hat es ja verboten. Und selbst von den Herren, die es noch tun, empfindet der allergrößte Teil von ihnen dieses Verhalten als „abnormal“. Jungs, wir trauern mit euch, während wir für euch mit unserem Willi weiterspielen.

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In der Realität jenseits von bösen Götterwesen ist Masturbation übrigens richtig gesund, es beugt Prostatakrebs, Depressionen und Diabetes vor und schüttet jede Menge Glückshormone wie Endorphine aus. Und hatten wir uns nicht Anfang des Jahres fest vorgenommen, mehr auf unsere Gesundheit zu achten? Na, also!

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Einer, der übrigens auch nichts von der Masturbation hielt, war John Harvey Kellogg, der Erfinder der Cornflakes. Für ihn waren selbst Pest, Krieg und Seuchen nicht so desaströs schlimm wie die „verderbliche Angewohnheit der Onanie“.

Mit gesundem Essen wollte er dem Sexualtrieb Einhalt gebieten. Mit seinen extrem dick machenden, zuckerhalten Cornflakes ist ihm das ja auch gerade bei seinen Landsleuten in Amerika trefflich gelungen.

Apropos Amerika und Prüderie: Im Land der einstmals Mutigen und Freien sorgte das Whatsapp-Symbol der Aubergine für helle Aufregung. Mit etwas Fantasie gleicht es doch dem männlichen Schwanz. Ein Phallus-Symbol in der Welt von Facebook und Instagram (Whatsapp gehört zur Firmengruppe) – Schock!

Natürlich wurde es trotzdem oder gerade deswegen vor vier Jahren von der ADS (American Dialectic Society) zum Emoticon des Jahres gewählt. Teilweise wurde die Aubergine bei Netzanbietern daraufhin verboten und gelöscht. An der Lust daran, Freude mit seinem eigenen Gemüse in der Hose zu haben, haben die Biedermänner zum Glück aber nichts ändern können.

Public- und Outdoorsex ist für viele schwule Männer ein ganz besonderer Kick. Rund 40 Prozent von uns sind allerdings auch schon einmal beim Masturbieren erwischt worden – ob nun unterwegs oder noch als Youngster zu Hause von Mutti.

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Wir lieben große Schwänze! Damit unser bestes Teil nicht kleiner wird, sollten wir tatsächlich regelmäßig masturbieren. Gerade mit zunehmendem Alter kann unser hauseigenes Lieblingsspielzeug ansonsten auch schrumpfen und kleiner werden. Das Muskelgewebe zieht sich dann einfach immer mehr zusammen. Jungs, das müssen wir verhindern, oder?

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Am Ende winkt bei der Masturbation in den allermeisten Fällen eine saftige Belohnung – im Schnitt verspritzen wir so 50 Liter Sperma in unserem Leben. Nur, ein wenig mehr Zeit könnten wir uns dabei schon lassen:

Die meisten Herren kommen nach weniger als zwei Minuten. Vielleicht sollte noch einmal klargestellt werden: Wichsen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und je länger man den Orgasmus hinauszögert, desto geiler wird das spritzige Erlebnis.

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Kreativität macht zudem mehr Spaß beim Hand anlegen.  Nur bitte, verschont euren Staubsauger oder das Auspuffrohr eures Autos. Von solchen Unfällen wollen wir nichts mehr lesen. Bestes Anschauungsmaterial gibt es dagegen in der freien Natur:

Zahlreiche Tiere masturbieren sehr gerne – von Hunden, Affen, Kühen und Walen bis zu Fledermäusen oder auch Schildkröten.  Bären legen auch gerne einmal eine Gruppenorgie ein (das kennen wir ja bereits von unseren Gay-Bears) und sehen sich gegenseitig dabei zu. Die Techniken in der Tierwelt sind mannigfaltig, es wird mit allem stimuliert, was geht.

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Im alten Griechenland wurde ja noch freizügiger mit der Sexualität umgegangen. Die Vertreter des Kynismus zum Beispiel wollten zurück zum Naturzustand, was auch bedeutete: Masturbieren, wo immer man will. Einer davon war der Philosoph Diogenes von Sinope, der sich gerne einmal öffentlich auf Marktplätzen befriedigte. Zum Thema Masturbation sagte er:

 „Könnte man doch auch den Bauch ebenso reiben, um den Hunger loszuwerden“

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Jungs und Männer – packen wir es an! Lasst uns den Monat Mai richtig feiern!

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Mehr Anregung gefällig? Wie wäre es hiermit?:

Allen King – die Zahlen des heißblütigen Teufelchens!

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