International und in Deutschland wird über das zunehmende Auftreten von sexualisiert motivierten Substanzkonsum (Chemsex), v. a. bei Männern die Sex mit Männern haben (MSM) berichtet. Besorgniserregend dabei ist ein deutlich erhöhtes Risikoverhalten von Chemsex-Usern, das zu einer erhöhten Inzidenz von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten führt.

Um Chemsex User vor gesundheitlicher Beeinträchtigung und Stigmatisierung zu schützen, wurde eigens dafür im Frühjahr 2018 eine Spezialambulanz in unserer Psychiatrischen Klinik der LMU München  (www.chsx.de)  eröffnet. Zur Definition eines adäquaten Beratungs- und Behandlungsansatzes, sind wir auf eine aktuelle Datenlage angewiesen. Daher handelt es sich bei unserer quantitativen Querschnittstudie „Let´s talk about Chemsex – Epidemiologie und Bedarfssituation von Chemsex Usern“, um eine Onlineumfrage  zu Chemsex, Verbreitung sowie einer näheren Charakterisierung des betreffenden Personenkreises (www.chemsex-survey.de).

Eine erhöhte Teilnehmeranzahl sorgt für aufschlussreichere Ergebnisse und garantiert damit eine Verbesserung der medizinischen Versorgungssituation.

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