REX – die Retrospektive des wohl derzeit bedeutendsten, lebenden Pornografen/Pointillisten – mit der größten, jemals gezeigten Ausstellung seiner stilprägenden Werke werden wir mit Eurer Hilfe Kulturgeschichte schreiben.

Anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums künstlerischen Schaffens ehren Jeroen van Lievenoogen und sein Team REX mittels Einladung zum Antwerpener Fetisch-Wochenende und dem dazu gehörigen Event DARKLANDS. In einer Retrospektive werden mehr als 150 verschiedene Werke des Künstlers zu sehen sein – die größte REX Ausstellung, welche es jemals gegeben hat. Die Umsetzung innerhalb des Events ist ganz nach dem Geschmack des Künstlers. In einer REX-Arena werden Bilder in den Play- und Partybereich integriert, eine REX-Bar sorgt für passendes Ambiente und über einen Verkaufsstand, welcher einen weiteren eleganten Bereich zum Zeigen von Bildern bietet, können limitierte Fine-Art-Kunstdrucke, Poster, Kataloge und Karten erworben werden.

 

23.-25. Februar 2018 in Antwerpen -> REX’WORLD -> DARKLANDS
Venue address: Waagnatie / Hangar , 29 Rijnkaai 150 , 2000 Antwerpen , Belgium

Worum geht es in dem Projekt?

REX ist ein US-Amerikanischer Künstler, dessen Karriere Mitte der sechziger Jahre in New York begann. Seine akribischen, homoerotischen Schwarzweiß-Zeichnungen, in einer Federhalter und Tinte nutzenden Technik [Pointillismus] gemalt, tauchten erstmals in den Aufbruchszeiten der frühen sechziger Jahre auf, als pornografische Fotografie noch verboten, Illustrationen und fiktive Geschichten jedoch bereits aufgrund höchstrichterlicher Entscheidungen als „Free Speech“ [Meinungsfreiheit] durch das Oberste Gericht [Supreme Court] geschützt wurden. Die frühen Arbeiten von REX erschienen unter anderem in den wegweisenden amerikanischen Schwulen-Zeitungen THE ADVOCATE und DRUMMER MAGAZINE. Aber erst seine im Selbstverlag veröffentlichte Serie von Hardcore-Bildern in Portfolio-Form, welche im europäischen und amerikanischen Untergrund zirkulierten, festigten seine Einordnung als wesentlichem Künstler größter esoterisch-sexueller Vorstellungskraft in den vergangenen sechzig Jahren.
Zu seinem international am bekanntesten gewordenen Werk gehört eine Serie von mittlerweile kultigen Plakaten und T-Shirts für die legendären New Yorker Nachtclubs THE MINESHAFT und THE LURE. 1986 veröffentlichte REX in Paris eine Auswahl seiner Bilder als limitierte Edition unter dem Titel REXWERK. 2012 veröffentlichte der Verlag BRUNO GMÜNDER Berlin eine Retrospektive als Hardcover-Buch mit dem Namen REX – VERBOTEN. Als Chiaroscuro-Illustrator perverser und psychologisch verstörender Darstellungen brandmarkte ihn die US-Kunst-Szene zur „persona non grata“ und verweigert ihm bis in die Gegenwart die Anerkennung für seine tiefgründigen, hintersinnigen Bilder. 2016 kuratierte SERVICEWERK in Berlin während des FOLSOM-EUROPE Straßenfestes eine erste Ausstellung, in der 51 Bilder von REX gezeigt wurden.Die erstmals als limitierte, exklusive Kunstdrucke verlegte Motiv-Auswahl spannte einen Bogen durch die Arbeiten des Künstlers der letzten fünfzig Jahre von den Anfängen bis zur Gegenwart. REX lebt heute in den Niederlanden, wo er weiterhin arbeitet.

Das Crowdfunding dient der qualitativen Verbesserung der ersten Ausstellung des legendären schwulen Fetisch-Künstlers REX in Berlin. Wer die Ausstellung in Berlin besuchen wird, könnte an Grenzen stoßen. „Was ist Kunst? Was aber Pornografie?“
Gehört beides nicht auch zusammen? Wie viele unzählbare erotische Darstellungen kennt die Kultur, aber – in seiner eindeutigen, expliziten Kompensation – in Verbindung mit dem inneren Bedürfnis, durch seine Kunst dem Gedachten Ausdruck zu verleihen, ja – ohne jeglichen Barrieren in eigenen Kopf Bilder zu schaffen, deren Inhalte zumindest im normalen, heutigen Gesellschaftsleben als reale Ereignisse verdrängt, geleugnet und/oder Strafe gestellt sind – ist REX zugleich verlorener Außenseiter und stilprägende Ikone. Wer hätte gedacht, dass die Fantasie des Künstlers, dargestellt in seinen Bildern der 60er und 70er Jahre heute zehntausend-fach personifiziert eine ganze Subkultur bilden würden? Dem Ausgegrenzten Raum zu geben, dem Unaussprechlichen Gehör zu verschaffen, das Unmögliche Wirklichkeit werden lassen – das wahrhaft Andere zu zeigen ist unsere Mission. Mit den Besuchern zu streiten, zu verwirren, das Unterbewusste bildhaft werden zu lassen, ist das Ziel. Wer heute REX kauft, ist „einen Schritt voraus“. Die Ausstellung soll zeigen, was Verleger und Galerien in Amerika sich nicht getrauten, zu veröffentlichen. Der eine oder andere Besucher wird lange nachdenklich bleiben.

Alle Informationen zur Ausstellung findest du auf www.servicewerk.de

 

 

 

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