Polymorphia Juni 2BERLIN | Seit geraumer Zeit beschäftigt sich eine seltsam große Anzahl von Artikeln in deutschen Medien mit einem doch eher kleinen sexuellen Phänomen, Chemsex. In den Artikeln wird von tagelangen privatorgansierten Sexorgien auf GHB, Ketamin und Crystal Meth berichtet, die zu einem rasanten Anstieg an HIV-Infektionen und einer gesellschaftlichen Gesundheitskrise führen. Doch im Durchschnitt konsumieren gerade mal ein Prozent der schwulen Männer illegale Rauschmittel beim Sex und einen signifikanten Zusammenhang zwischen HIV-Infektionen und Chemsex konnte bislang auch nicht nachgewiesen werden. Woher also die Panikmache? Um dies zu erörtern ist dieses Mal Jann Schweitzer eingeladen, Projektleiter zu „MSM und Drogen“ der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.. und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Goethe Universität Frankfurt am Main. (ts)

Chemsex & Moral | Donnerstag, 30. Juni | 19 Uhr
SBZ Krähenfuß | HU Hauptgebäude, Ostflügel
Unter den Linden 6 | 10117 Berlin

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