Hello Mauro Feola, Good Bye BEITOLA Die Geschichte eines beliebten DJs, Veranstalters & „Erfinders“!

Mauro, wie bist du zur Musik und besonders zur Kunst als DJ gekommen?

Ich habe angefangen, aufzulegen, als meine Partyreihe BEITOLA schon im zweiten Jahr lief. Die Lust aufzulegen, also Musik für unsere Gäste selbst zu spielen, kam spontan, wobei ich mich schon immer für House-Music interessierte. Mein erster Kontakt mit elektronischer Musik war in Campinas, wo ich meinen Bachelor und Master in Soziologie gemacht habe. Im The Club liefen immer Chicago Hits wie z.B. Chip E., Ralphi Rosario und Sandy B. Deren Tracks wurden immer gespielt.

Was macht Berlin für dich besonders und weshalb bist du nach Berlin gezogen?

2004 lebte ich in Italien und ein Freund von mir lud mich ein, ihn in Berlin zu besuchen. Ich bin für einen Monat geblieben und habe mich – wie so viele – spontan in die Stadt verliebt. 2007 gleich nach dem Ende meines Masterabschlusses und Verteidigung bin ich nach Deutschland gezogen. Das Ziel war ganz klar: Berlin! Ich fand die Stadt damals so ruhig, aber gleichzeitig so lebendig. Ich hatte mir versprochen nach Berlin zu ziehen. Und bis heute habe ich es nicht bereut.

Du hast neben Boyola im SCHWUZ auch die sehr beliebte Reihe Beitola in der IPSE. Stimmen die Gerüchte, dass am 8. Juli die letzte Beitola stattfindet?

Ja. BEITOLA ist ein schönes Projekt gewesen, aber es ist Zeit, ein neues Projekt ins Leben zu rufen.

Was kann man bei der letzten Beitola erwarten? Ist das neue Konzept schon spruchreif?

Was am 29. Juli kommt, hat mit „BEITOLA“ kaum etas zu tun. Die neue Partyreihe, die ich mit Geovane Bortolli (Trashera) plane hat zum Teil etwas mit House Musik zu tun, aber der Techno wird vordergründig. Ich will etwas neues bei dieser Partyreihe entstehen lassen.

Du legst natürlich auf deinen eigenen Partys auch selbst auf. Wie würdest du deine Musik auch bei eurem neuen Event beschreiben?

Ich bin DJ seit Januar 2014. Seitdem hat sich meine Musik stetig verändert. Auf jeden Fall habe ich viel recherchiert, viel aktuelle Musik aber auch die Hits der 80er Jahre gehört und viel davon gelernt. Ich habe auch viele lokale und etablierte, internationale DJs angehört. Was ich bei der letzten BEITOLA spiele, wird definitiv anders sein, als das, was ich für das neue Projekt liefern werde. Aber nicht wegen des Projekts selbst, sondern wegen der Entwicklung meiner DJ Karriere. Was spiele ich? Alles, was mir gefällt: House, Disco, Techno, Samba, Soul, etc.

Wie würdest du das Verhalten der aktuellen Berlin Partygänger bewerten? Gibt es Dinge, die dich stören?

Die Berliner Partygänger sind die Besten auf dieser Welt. Kurz und knapp! Es ist Liebe.

Interview: Patrick Erhardt

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