Veränderungen müssen sein und bringen oft auch positiven Dinge. So auch bei R&Co Berlin, ehemals RoB Berlin. Vor mehr als einem Jahr änderte der weltbekannte Fetish-Store sein Logo. Und dies war nur der erste Streich. Warum und wieso verraten uns Inhaber Dirk Bensmann und Store Manager Ramon.

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Was man wissen muss: Der Fetish-Store RoB Berlin in der Berliner Fuggerstraße gehört seit Jahren zu den besten Fetish-Stores weltweit und war und ist als deutsches Unternehmen unabhängig von RoB Amsterdam, Paris und dem mittlerweile geschlossenen Shop in London. Nach dem Tod des ehemaligen Mitinhabers Oswin Struik galt es zunächst rechtliche und finanzielle Dinge zu klären. Anteile wurden ge- und verkauft und alles musste eine neue rechtliche Grundlage erhalten. Unternehmensgründer und nun alleiniger Inhaber ist nun Dirk Bensmann.

Doch muss man deswegen gleich Namen und Logo ändern? Die Umstellung war schon vor Jahren geplant, denn die schwule Szene hat sich verändert und so auch ihr Einkaufsverhalten. Früher hatten Fetisch-Liebhaber meist nur einen Look, den sie favorisierten und der strikt eingehalten wurde: Leder war Leder und Gummi war Gummi.

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„Schon lange kann man Lederhosen mit Sneakers und einem weißen Tanktop kombinieren“, erzählt Ramon. „Mit unserer ersten Werbekampagne haben wir das schon vor 10 Jahren erkannt, uns angepasst und das Sortiment für die Kunden geändert.“ Dem guten Ruf als moderner Fetish-Store gerecht zu werden. Dabei ging es bei dem Relaunch. Viele Kunden, die neben Gleitgel & Co. auch T-shirts, Unterwäsche, Socken und Toys wollten hatten RoB Berlin nicht als Zwischenstopp auf Ihrer Einkaufstour. Das alte RoB Logo mit Ledermütze, Penis und Flügeln stand eben dafür, dass nur Fetisch-Kunden angesprochen werden. Heute ist R&Co offen für alles.

Zum 1. April 2016 wird die Firma dann R&Co Berlin heissen. Für Besucher bedeutet es, dass der Store auch weiterhin eine der ersten Anlaufstellen sein wird, wenn es um gute Beratung und Qualität in Sachen Fetisch & Co geht.

Der Renner derzeit ist die R&Co Hustler Pants, eine schwarze, rundum eng anliegende Hose. Vom Schnitt her erinnert sie an eine gut-sitzende Jeans mit schwarzem Schimmer, die geil zu Boots oder Sneakers aussehen kann.

 

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