Nach einer Corona-Zwangspause geht ab sofort das Ledertreffen Black Weekend in Berlin wieder an den Start. Ein klein wenig „neue Normalität“ in diesen manchmal arg seltsamen Zeiten.

Natürlich fand das erste Event nach der Corona-Pause im Juni in leicht veränderter Version statt, wie uns Mastermind Olaf Hartmannsgruber verraten hat. Alle Vorgaben in Punkto Sicherheit und Gesundheit wurden dabei natürlich aber beachtet.

Wie immer trafen sich auch dieses Mal zuerst die Berliner CIGARMEN zum geselligen Beisammensein in der Pussycat Bar.

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Tags darauf lud Olaf Hartmannsgruber dann wieder zum LEATHER DINNER ein. Im Januar diesen Jahres feierte das Black Weekend sein zweijähriges Bestehen. Das einmal im Monat stattfindende Treffen für Lederfreunde hat inzwischen weit über die Grenzen der Stadt hinaus Kultstatus erreicht. Olaf Hartmannsgruber gerät dabei direkt selbst ins Schwärmen:

Das internationale Feedback ist wirklich jedes Mal sehr groß. Inzwischen ist das Black Weekend für viele Männer ein direkter Grund, genau an diesem Wochenende dann auch Berlin zu besuchen. Man lernt einfach jedes Mal neue Männer kennen. Wir haben da immer mal wieder bis zu fünfzehn verschiedene Nationen am Tisch sitzen.

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Herzstück des Wochenendes ist dabei sicherlich jedes Mal das Leder-Dinner. Bis heute ist es jedes Mal ein besonderer Anblick, wenn eine Gruppe Kerle im kompletten Leder-Outfit in einem guten Restaurant Platz nimmt. Nebst der Freude an der Sache liegt dabei Hartmannsgruber natürlich auch die Sichtbarkeit der Community am Herzen:

Am Ende heißt es immer mit etwas Überraschung in der Stimme, dass wir unheimlich nette und anständige Gäste sind. Da bauen wir also aktiv Berührungsängste ab, die klischeehaft noch immer mal wieder existieren. Ich bin also eigentlich ein Angst-Therapeut für die Heterowelt.

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Das Thema Sex steht beim Black Weekend nicht im Vordergrund, darf aber natürlich ein Aspekt sein und ist auch hintergründig omnipräsent, so Hartmannsgruber weiter:

Wir sind Jäger! Alle die Dinge, die wir anziehen oder mit denen wir uns umgeben, sind eine Erweiterung der eigenen Sexualität. Es ist auch eine Erweiterung unserer und meiner Identität. Das finde ich ganz wichtig. Ich glaube, es gibt wohl auch noch innerhalb der Gay-Szene Berührungsängste. Wir bieten hier eine Plattform, um uns einmal in einem anderen Kontext kennenzulernen.

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Nach der Corona-Zwangspause darf man jetzt also in einer Light-Version endlich wieder einmal im Monat ein Black Weekend erleben. Hartmannsgruber steht dazu und freut sich darauf, auch wenn einige kritische Stimmen noch Bedenken wegen Covid-19 haben:

Ich verstehe die Besorgnis in Teilen durchaus, gerade nach den letzten Vorfällen in Berlin, jedoch sind wir und unsere Veranstaltungslocations sehr sorgsam, was die derzeitige Situation betrifft. Nach den derzeitigen Abstandsregeln sind die verschiedenen Formate durchführbar!

Und das zur Freude aller Lederfans!

Alle Informationen findest du direkt bei MALE SPACE

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