Für euch zu Weihnachten hat sich unser Autor Michael Soze den Weihnachtsmann vorgenommen und das alte Märchen von Knecht Ruprecht bohnergerecht neuinterpretiert.

Von drauß‘ vom Clubbing komm ich her,

ich muss euch sagen, es cruist sich heute schwer!

Allüberall in den Gloryhole-Ritzen,

sah ich niemanden stehen oder sitzen;

Doch plötzlich stand da ein Kerl mit himmelshohem Rohr,

sah mit großen Augen hinter dicken Baumstämmen hervor;

Und wie ich so strolche‘ durch den finstern Tann,

da rief er mich mit markanter Männerstimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief er, „geiler Gesell,

hebe die Beine und spute dich schnell!

 Die Kerzen am Waldesrand fangen zu brennen an,

mein Freudentor ist bereits aufgetan;

Alte und Junge sollen nun

von der Jagd auf Kerle bei mir ruhn;

Und meine Freude ist grenzenlos auf Erden,

so kann mit dir gerne jedes Weihnachten werden!“

Ich sprach: „Oh, lieber Herr, ist das auch keine List?

Meine heutige Suche wirklich jetzt zu Ende ist?

Ich muss ganz sicher mehr in keine andere Stadt,

wo‘s vielleicht auch geile Kerle hat?“

„Such´nicht länger – hast denn alles auch bei dir?“

Ich sprach: „Mein pralles Säcklein, das ist hier:

Denn Eier im Sack und Arsch im Kern,

das lecken weniger fromme Kerle wahrlich gern.“

„Hast denn die fette Rute auch bei dir?“

Ich sprach: „Die pralle Rute, die ist hier;

Die ist für alle da, nicht nur die schlechten,

Und trifft sie auf den Teil, den rechten.“

So lächelte der Fremde und sprach: „So ist es recht;

So geh ich vor dir auf die Knie, mein treuer Knecht!“

Von drauß‘ vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen,  es cruist sich auch zu Weihnachten sehr!

Nun sprecht, braucht ihr nicht auch eine Rute geschwind?

Lasst uns spielen! Wollt ihr sein gutes oder böses Kind?

BONER wünscht euch tolle Weihnachten. Und seid nicht zu brav nächstes Jahr!

Was denkst du darüber?