Zürich ist die größte Stadt in der Schweiz, gelegen am Fluss Limmat und dem idylischen Zürichsee. Wenn man an Zürich denkt, denkt man an Schweizer Schokolade, Raclette-Käse, teure Uhren und an Berge. All dieses habe ich gesehen, gegessen und gekauft. Eines muss ich aber unbedingt erwähnen: Zürcher Männer.

Vier Tage Schweiz, mein erster Gedanke, das wird teuer. Mein Kollege und ich wohnen in einem der tollen Häuser im Toni-Areal bei Freunden. Was für ein Glück. Auf in die Szene, ich will schweizerische Männer sehen und anfassen. Schon auf dem Weg in die erste Bar schauen sich mein Kollege und ich uns im 5-Minuten-Takt mit offenen Mund fragend an. In der Tram, auf der Straße, im Supermarkt … überall schöne, natürliche Männer, mit Bart, ohne Bart … mit Muskeln und definierten Körpern. Ist hier ein Nest, haben wir etwas verpasst? Sogar die Polizisten sieht hier so aus, als wären sie einem Cazzo-Porno entsprungen.

In der schönen Altstadt finden wir die tolle Cocktailbar Cranberry, außerdem die gerade erst eröffnete und gut gefüllte Infinity Bar, sowie den international bekannten Heaven Club und Petra’s Tip Top Bar. Der Kreis 4, nahe dem Hauptbahnhof, ist leicht mit der Tram zu erreichen, verweilt man auf der Badener Straße, erreicht man den großen Sexshop Erotic Factory, in dem man Stunden verbringen kann. Der Shop und – am Wochenende – der Club Männer­zone ist besonders zu erwähnen, ob Fetisch-Outfit, Gleitgel oder den passenden Dildo bekommt man bei Inhaber Melchior. So gut beraten wird man gerne.

In der modernen und schönen Moustache Sauna lernt man schnell tolle Männer kennen und kann die Seele baumeln lassen. Mittwochs ist die Party Heldenbar im Provitreff Pflichtveranstaltung und danach – wie auch an anderen Tagen – geht es ins Les Garcons. Diese Bar mit Kicker und tollen Drinks ist ein Muss beim Zürich-Besuch. Was auch nicht fehlen darf, ist der über die Grenzen der Schweiz bekannte Rage Club: Tolle Musik, Underwear-, Naked- und Fetischparties säumen das Programm.

Zürich ist nicht gerade preiswert, man muss etwas tiefer in sein Portemonnaie greifen, aber es lohnt sich. Zürich, wir kommen ganz schnell wieder. (ek)

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