Die „Kinky in Wonderland“ ging am 15. Februar 2019 im Raumklang in Berlin in die zweite Runde. Der Veranstalter Dan Apus Monoceros erschafft hier gerade eine Party, die Kink, Fetisch und Erotik in einem fantasievollen Thema miteinander verbindet. In Anlehnung an „Alice in Wonderland” kreiert er einen Spielplatz für Erwachsene, und das mit viel Herzblut, kreativen Ideen und einem charismatischen Auftreten. Seine Veranstaltung soll Toleranz leben, Neugierde wecken und zum Flirten und auch mehr animieren. Schon der Eingangsbereich war liebevoll mit Kartensoldaten und einem riesigen Mund gestaltet, durch den die Besucher ins Innere gelangen. Und tatsächlich lebten die Gäste den Dresscode sehr fantasievoll aus. Die meisten Besucher haben sich große Mühe mit ihren Outfits gegeben und unterschieden sich damit kaum vom Show- und Walking Act der Party Allucard. Passend zum Thema „Eat me“ wurden Süßigkeiten und Shots gereicht und während der Show wurde die Schlagsahne auch auf den Gästen verteilt. Auf dem Dancefloor liefen House und Techno. Leider fehlte dem ersten DJ etwas der Enthusiasmus, der zweite DJ des Abends gab eine bessere Performance ab. Dennoch war die Tanzfläche immer wieder gut gefüllt und die Gäste hatten Spaß am Miteinander. Auch war aus meiner Sicht der Darkroom, welcher mit den Worten „Rabbit Hole“ versehen war recht klein und nicht dunkel genug, wodurch dieser eher selten genutzt wurde. Gefummelt und gespielt wurde aber sowieso überall. Die Location, die Raumklang Bar auf der Libauer Strasse, bietet viele Möglichkeiten der Ausgestaltung, kuschelige Ecken und Sitzmöbel, eine sinnvolle Größe für den Beginn und tolles Personal. Die anwesenden Gäste brachten die passende Einstellung mit und es war eine super Atmosphäre, wo man seinen Fetisch ausleben, miteinander kommunizieren und die Party genießen konnte. Etwas mehr müssen es aber werden, damit die Party erfolgreich wird. Dan wird Durchhaltevermögen, Überzeugungskraft und weiterhin viele gute Ideen brauchen, aber die „Kinky im Wonderland“ hat Potenzial eine feine hedonistische Party mit einem sich entwickelnden Gruppengefühl zu werden.

Autor: Crazyann

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