Kiki, Kashi und Marita sind besser bekannt als die CockyMums und gelten als größter aktiver Gay Porn Fanclub überhaupt. Ob im Netz, oder bei den vielen Events , sie sind dabei und feiern ihre Stars nicht nur, sondern unterstützen sie auch. Die CockyMums über Freundschaft, Tränen, Rückhalt und Muttergefühle.

berlinmen.com
berlinmen.com

Wie habt ihr euch kennen gelernt?

 Kiki: Durch Facebook.

 Kashi: Ich habe damals die Erotik-Boutique „Dark Desire“ gehabt. Eine Freundin hat mich auf die CockyBoys gebracht und ich fand sie echt geil, also hab ich spontan eine FB-Gruppe gegründet. Es gab aber auch schon eine Gruppe bei der Kiki aktiv war. So haben wir uns kennengelernt.

 Marita: Kashi und ich kennen uns schon länger. Sie wollte mir nur kurz die Gruppe zeigen und ich war sehr schnell begeistert von den Jungs.

 Kashi: Wir sind dann auch gemeinsam zu CockyBoys-Events gegangen und haben wir uns langsam mit den Jungs angefreundet.

 Wie nah seid ihr den Stars?

 Kiki: Mit Allen (King), Angel (Cruz) und Mickey (Taylor) sind wir sehr eng in Kontakt. Wir Chaoten viel miteinander und dadurch bekommen wir auch viel Privates mit. Sie wissen allerdings auch, wie sehr wir hinter ihnen stehen, und dass sie uns vertrauen können.

 Kashi: Einer für alle, alle für einen.

 Bei den Studios gibt es Exklusiv-Darsteller. Seid ihr als CockyMums auch Exklusiv-Fans?

 Kiki: Nein so kann man das nicht sehen. Wir sind Fans der Darsteller, weil wir sie sexy und einfach toll finden. Mittlerweile haben wir viele . Aber es hat mit den CockyBoys angefangen und wir meinen auch zu wissen, wer der nächste CockyBoy wird.

berlinmen.com
berlinmen.com

Könnt ihr schon etwas verraten?

 Kashi: Nein.

 Streitet ihr euch auch mal?

 Kiki: Nein, richtigen Streit gibt es nicht.

 Kashi: Manchmal gibt es kleine Zickereien, aber das dauert nie lang.

 Marita: Es ist schon so, dass wir uns Sachen ehrlich ins Gesicht sagen können.

 Wie geht es weiter für euch?

 Kashi: Wir arbeiten weiter von zuhause und treffen uns ja meistens in Berlin wieder zu den verschiedenen Events. Für das nächste Jahr ist auch geplant, nach London zu den Prowler Awards zu reisen. Wir wurden eingeladen.

 Kiki: London ist natürlich ein teuerer Spaß, aber wir werden auf jeden Fall hinfahren. Es steht ganz oben auf der Liste. Wir haben aber auch ganz normale Jobs, Familien und würden am liebsten Vollzeit in der Branche arbeiten.

 Und wie sehen eure Boyfriends das?

 Kashi: Ich bin meinem Freund seit elf Jahren zusammen und es gibt keine Probleme. Er kann einfach nichts damit anfangen. Ich erzähle ihm auch von den Partys und der Arbeit, aber er muss ja auch nicht mitkommen. Er respektiert es auf jeden Fall.

 Kiki: Mein Freund ist ganz glücklich, dass ich hauptsächlich mit Schwulen arbeite. Er sagt„ da passiere nichts und „Hab Spaß, Schatz“.

berlinmen.com
berlinmen.com

 Marita: Ich bin im Moment Single, daher kann ich tun, was ich mag. Ich habe ein Kind und passe da natürlich auf, dass die Arbeit nicht in mein Privatleben einfliesst.

 Kiki: Meine Tochter ist alt genug, und fragt mich oft, ihr Bilder von den Events zu schicken. Aber wäre sie jetzt jünger, würde ich das auch trennen. Die Kids wachsen ohnehin so viel schneller und freier auf, als wir damals. Da muss man einfach aufpassen.

 Und wenn ihr einen Sohn hättet, der schwul ist?

 Marita: Das Thema habe ich gerade mit einer Freundin durch, die mich fragte, was ich tun würde, wenn er sich outet. Mein Sohn ist noch nicht soweit, wird aber in den nächsten Jahren geschlechtsreif sein. Ich sagte ihr, dass ich seinen Freund dann zum Kaffee einladen würde und mir trotzdem ganz genau anschaue, wen er da mitbringt. Wenn er eine Frau mitbringt, werde ich das genauso machen. Klar wird er in der Welt draußen und in der Schule Probleme haben, aber wenn ich als Mutter hinter ihm stehe, ist es zumindest nur halb so schlimm.

berlinman.com
berlinmen.com

 
Kiki: Wichtig ist, dass die Jungs wissen, sie haben den Halt in der Familie. Ich denke ihr kennt das alle selbst. Probleme kommen und gehen, aber Liebe ist Liebe.

Es wäre schön, wenn mehr Menschen so denken.

Kiki: Daran arbeiten wir ja auch mit. Auch um zu sagen: „Ey Leute, das kann doch kein Thema sein, wen man liebt.“

 Kashi: Seit ich das mache, bin ich so vielen Leuten begegnet, die das Thema schwul jetzt anders sehen, nachdem ich mit ihnen darüber geredet habe. Einige sind jetzt richtige Gay-Fans geworden.

 Marita: Im ersten Moment rümpfen sie die Nase und wollen mit Pornos nichts zu tun haben. Aber kaum sehen sie wie toll die aussehen, und auch erkennen, dass es sich ganz normale Leute handelt, die Pornos machen, ändern sie schnell ihre Meinung.

Interview Torsten Schwick

Was denkst du darüber?

HINTERLASSE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here