Werde zum Porno-Meister!

Werde zum Porno-Meister!


Wir alle tun es! Pornos schauen!

Und wir alle teilen die Freude und den Spaß an der Pornografie. 

Seit der Erfindung des Internets scheint die Begeisterung für Pornos, mit Sicherheit aber ihre Nutzung, massiv angestiegen zu sein. Je nach aktueller Statistik liegen wir Deutschen zusammen mit Spanien, Großbritannien und den USA sogar an der Spitze im weltweiten Konsum von Sexfilmen aus dem Internet.

Rund jeder zehnte Klick auf eine solche Seite entsteht in Deutschland, insgesamt dreht sich jede vierte Suchanfrage weltweit um Pornografie – das sind rund siebzig Millionen Sucheingaben pro Tag. Blickt man auf den weltweiten täglichen Datenverkehr, sind ein Drittel der verschickten Bytes Pornos. 

Und wir schwule Jungs?

Sind sehr gut mit dabei. Im Schnitt mit elf Jahren konsumieren wir erstmals Pornos, ein gutes Jahr später erst beginnen wir dann auch, aktiv die Angebote zu nutzen und masturbieren dabei auch. Egal, ob zu Hause oder in der Arbeit – rund zwanzig Prozent der Kerle schaut sich auch im Job Pornos an – die kurzen Sexfilme gehören zum Leben der allermeisten schwulen Männer dazu. Über die Hälfte von ihnen schaut mehrfach die Woche Pornos, drei von vier Kerlen nutzen dazu nur noch das Internet. Vor allem junge Homosexuelle bis Mitte zwanzig gehen übermäßig oft und gerne online.

Die Top 3 der schwulen Pornosuchanfragen: 

Daddys, Bareback und große Schwänze!

Seit Jahren unangefochten an der Spitze der schwulen Anfragen stehen dabei vier Varianten: Daddys, Bareback, große Schwänze und vermeintliche Heterokerle. Übrigens Funfact am Rande: Im Schnitt machen Hotels siebzig Prozent ihrer Zimmerservice-Einnahmen mit Pornos, der Rest sind Essen und Alkohol. Ergo, keine falsche Scham mehr das nächste Mal bei der Rechnungsstellung am Empfang – du bist in guter Gesellschaft. Also alles in Ordnung?

Nicht ganz, denn meistens fungiert der Porno nur als schnelle Triebabfuhr, länger als acht Minuten betrachten wir kaum Pornos und in weniger als zwei Minuten spritzt der Großteil der Kerle bereits ab. Da bleibt der gesteigerte Lustgewinn meist auf der Strecke. Doch woher kommen unsere Highspeed-Fingerspiele? Ist der Terminplaner wirklich immer so voll? 


Ein Blick zurück in die Geschichte des Pornos erklärt uns mehr. Kaum war die Filmtechnik erfunden, dauerte es nicht lange, bis auch erotische Aufnahmen damit gemacht wurden. Der älteste Film dieser Art ist aus dem Jahr 1896, der erste schwule Porno namens Boys in the Sand erschien dann 1971. Doch erst in den siebziger Jahren kam wirklich auch Bewegung in die Geschichte, pornografische Filme waren nicht mehr strafrechtlich verboten und so langsam begann der Siegeszug der heimischen VHS-Kassette, die das Betrachten der Sexfilme zu Hause erst möglich machte.

Zuvor war es fast immer eine schnelle Angelegenheit, sich Pornos anzusehen. Zumeist waren diese nur in Wanderkinos zu sehen, man sprach von sogenannten stag films – mit dem englischen Begriff für Hirsch wurden so „brünstige“ junge Herren und Junggesellen betitelt - das Stammpublikum jener Filme. Und von dort bis zu den dunklen Pornokinos der Großstädte galt es meistens, schnell zum Schuss zu kommen.

Auf die Idee, einen solchen Film auch genießen zu können, kamen – wohl auch aus Angst vor Repressalien und Razzien in der damaligen Zeit – die Wenigsten. Zum Glück sind solche Zeiten zumindest in Europa vorbei. Umso mehr haben wir heutzutage die Möglichkeit, Pornos ganz anders zu erleben und von einem geilen Hirsch zu einem echten Pornohengst zu werden, der die Sexfilme genießen kann und ganz andere Höhepunkte dadurch erreicht.


Tipps für mehr Genuss:

Weg mit der Schere im Kopf

Du stehst gar nicht auf Twinks? Oder findest bärige Kerle nicht sexy? Trotzdem, lass auch hier einmal Filme auf dich wirken. Wenn du dir die Möglichkeit lässt, unvoreingenommen auch einmal solche Pornos anzusehen, kann man oftmals durch Kleinigkeiten der Darsteller – ein Blick, eine Bewegung, eine spezielle Situation – eine ganz andere Art von Lust und Geilheit erfahren.

Objekt vs. Projektion 

Klingt verkopft, ist aber relativ einfach. Studien legen nahe, dass Frauen beim Sex sich eher mit den dargestellten Personen identifizieren, während heterosexuelle Männer rein auf die körperlichen Eigenschaften der Pornodarsteller achten. Schwule Männer haben nach ersten Ergebnissen aber die Möglichkeit, beides aktiv zu nutzen. Also, nicht nur den geilen Schwanz begutachten, vielleicht turnt es dich auch ganz besonders an, dich in einen Pornodarsteller hineinzudenken, während der mit seinem Gerät hantiert?

Bitte weiter träumen

Träume können der Schlüssel zu extrem geilen Sex sein. Also, wenn du morgens aufwachst und dein Prügel noch hart von der Phantasie der vergangenen Nacht ist, begebe dich doch auf die Suche nach Pornos, die vielleicht deine Gedanken widerspiegeln.

Nicht vorspulen

Klar, jeder kennt das. Wir spulen und klicken uns zu den entscheidenden Stellen, wollen steife Schwänze und Cumshots sehen – zu Zeiten der VHS-Kassette war es so nicht selten der Fall, dass das Bild an manchen besonders stark beanspruchten Stellen bald beim Abspielen zitterte und Streifen zu sehen waren. Erinnert ihr euch noch daran? Manche Szenen sind dann eben doch interessanter als andere – das ist auch absolut in Ordnung, nur gönne dir doch einmal die Möglichkeit, einen Porno von Beginn an zu betrachten, ganz in Ruhe. Lass dich darauf ein, beobachte genauer, wie sich die Körper bewegen, Glieder langsam steif werden, Blicke gewechselt werden, der Hintergrund sich abzeichnet und das erotische Knistern zwischen den Darstellern aufflammt. 

Bitte kein Trash

Ein Porno kann wie eine Mahlzeit sein. Mal reicht der Cheeseburger an der Ecke, dann wieder sollte es doch eher etwas Besseres sein. Deine Zeit ist zu schade, um sie mit schlechten Pornofilmen zu verbringen. Weg damit! Inzwischen beherrschen immer mehr Studios das Filmemachen und können auch Darsteller casten, die beim leidenschaftlichen Sex nicht ein Gesicht machen, als würden sie gerade an den Wochenendeinkauf denken. Und sicher jeder von uns hat in solchen Filmen schon einmal das vertraute „I‘m coming“ gehört, das leider eher nach einer Information für den Kameramann klang als nach heißem Dirtytalk. Also, zeige Anspruch auch beim Porno. 

Die Story macht‘s

Immer mehr Pornostudios haben begriffen, dass Pornos mit einer Geschichte mehr Spaß machen können. Egal, ob ich eine Lovestory erzähle, zwei Kerle beim ersten prickelnden Kennenlernen zeige, vermeintlich echte Sexpartys filme oder rauen Sex zum Beispiel in Berlin präsentiere. Pornos mit dem Anstrich der Realität oder einer mitreißenden Story ziehen uns automatisch ins Geschehen und lassen uns den Sex wesentlich intensiver miterleben. Regisseure, die dies in den letzten Jahren meisterhaft verstanden haben, sind zum Beispiel Bruce LaBruce, Matt Lambert oder Jake Jaxson. 

Passt alles?

Schaffe die Grundvoraus­setzun­gen, damit du wirklich Spaß am Porno haben kannst. Klar, es darf auch mal die schnelle Nummer unterwegs mit dem Smartphone sein, doch wenn du die Möglichkeit hast – ob allein oder mit einem Partner – gestalte deine Umgebung so, dass alles passt. Vielleicht eine besondere Lichtstimmung? Kissen an der richtigen Stelle? Gleitgel, Taschentücher oder vielleicht Spielzeug liegen parat? Das Telefon ist lautlos? Lebst du alleine oder könnte dich der WG-Mitbewohner stören – dann Tür absperren!

Raus aus der Routine

Bei fast allen Punkten im Leben kann sich ab und an eine Routine einschleichen – auch beim Pornokonsum. Hast du immer die gleichen zehn Filme zur Hand? Oder klickst du dich immer aufs gleiche Onlineportal? Schau dir doch einmal neue Filme an – vielleicht an einem anderen Platz oder mit einer anderen Stellung dabei? Lass deiner Phantasie den Raum, Neues und Spannendes zu entdecken.

Porno zu zweit 

Pornos sind nicht nur etwas für den Spaß alleine, sondern können auch den Sex zwischen Partnern anheizen. Ob nun beim One-Night-Stand oder beim festen Partner, klärt gemeinsam, auf was ihr Lust habt, was euch beide heute geil machen würde. Erlaubt es euch gegenseitig, über eure Wünsche und Phantasien zu sprechen.

Emotional eintauchen

Warum sind Pornos eigentlich so geil für viele von uns? Die Antwort darauf gibt das französische Institut für Gesundheit, das aufgezeigt hat, wie wir Pornos anschauen. Wir befeuern damit nicht nur unsere Lust, sondern mit Hilfe sogenannter Spiegelneuronen in unseren Gehirnen können wir bei bloßer Beobachtung einer Situation Mitgefühl empfinden. Was uns bei einem Drama weinen lässt, ermöglicht uns beim Porno, direkt auch emotional in das Geschehen einzutauchen. Wir können sozusagen selbst Teil der Geschichte werden, vorausgesetzt, wir lassen das zu, sprich, wir entspannen uns und verbannen Stress und Alltagsmüll kurzfristig aus unserem Kopf. Dann können wir wesentlich intensiver in den Porno einsteigen, ihn miterleben und ein deutlich gesteigertes Lustempfinden erlangen.

© alle Bilder: Lucas Entertainment

AUTOR:
Michael Soze

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