Bist du stark genug für Teddy?

Bist du stark genug für Teddy?


Er ist ein echter Kerl und ein richtig Großer in der Pornobranche: Teddy Torres. Zuletzt gewannt er den Pink X Award, den Oscar für Pornodarsteller. Das Boner Magazine traf den sexy Daddy zum Exklusiv-Interview.

Teddy, für die wenigen Leser, die dich vielleicht noch nicht kennen, wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Kerl und sehr am Leben und den Menschen interessiert. Ich liebe es, zu reisen, unterschiedliche Kulturen zu entdecken und Männer aus der ganzen Welt zu treffen.

Du bist ein Pornostar mit einem echten Killerlächeln. Wie bist du überhaupt ins Porno-Geschäft gekommen und was fasziniert dich bis heute daran?

Ja, ich lächele wirklich gerne - besonders dann, wenn sowohl der Sex wie auch mein Partner geil sind. Ich habe damals mit einem Kumpel angefangen, die ersten Filme zu drehen und war verblüfft darüber, wie sehr sich diese Chemie, diese besondere Magie zwischen zwei Männern auch auf einen Bildschirm übertragen lassen kann. Porno kann viel mit Kunst zu tun haben. Ich liebe zum Beispiel die Art und Weise, wie Steve Cruz von Racing Stallion seine Filme dreht. Durch seine Visionen von Kunst und Phantasie werden wir alle immer besser.


In deinen Filmen bist du eher der harte Kerl. Wann zeigst du einmal Schwäche?

Oh, ich bin wirklich sehr empfindsam und weine sogar immer mal wieder. Manchmal muss man seine Gefühle einfach freien Lauf lassen, um besser mit ihnen umgehen zu können. Da ich HIV positiv bin, berührt mich zum Beispiel auch jede Dokumentation zu diesem Thema sehr.

Du hast allein auf Twitter über 250.000 Follower. Überwältigt das dich nicht manchmal und wie gehst du damit um?

Ja, durchaus! Ohne meine Fans wäre ich nicht dort, wo ich heute bin. Und mit Sicherheit wäre ich auch nie zum besten Pornostar des Jahres gewählt worden. Ich achte immer sehr darauf, was mir die Fans sagen. Ich kann sehr viel von ihnen lernen und es ist auch sehr hilfreich für mich, ihre Sicht auf die Dinge mitzubekommen - ein Feedback über meine künstlerische Karriere als Pornodarsteller zu bekommen. Und ich will all meinen Fans sagen: Seid dankbar und stolz darauf, wer ihr seid. Und lebt eure Träume, ohne jemals zurück zu blicken.


Wie sieht dein alltägliches Leben in Montréal aus?    

Ich führe ein sehr ruhiges Leben in der Stadt. Ich habe einen ganz normalen Job und arbeite mit viel Leidenschaft in einem Friseurladen. Ich bin sehr interessiert an Mode und liebe es, Museen zu besuchen und neue Künstler zu entdecken. Ansonsten vertreibe ich mir meine Zeit mit meinem Mann, er ist Kanadier und wir sind verheiratet. Und ich liebe es zu tanzen, am besten stundenlang an einem wunderschönen Sommertag. 

Deine Sexszenen sind oft mit sehr viel Leidenschaft gedreht worden. Wie muss deiner Meinung nach Sex sein, damit er wirklich gut ist? 

Zeit spielt erst einmal keine Rolle - es kann drei Stunden oder dreißig Sekunden dauern. Das Wichtigste ist, wie du eine Verbindung zu deinem Partner aufbaust. Ein Blick, ein Lächeln - oder auch mit Fesselspielen. Man sollte niemals Angst davor haben, seine Phantasien auszuleben und sie auch mit seinem Partner teilen - egal ob man nun einen oder zehn Partner hat.


Wenn man an Pornostars denkt, meint man immer, sie seien quasi schon so zur Welt gekommen. Bei dir war das nicht so.

Richtig! Ich war früher ziemlich dick, daher nimmt das Fitnessstudio auch bis heute einen gewichtigen Teil in meinem Leben ein. Es ist für mich von entscheidender Bedeutung, gerade auch für mein Gleichgewicht zwischen geistiger Gesundheit und dem Versuch, mein wildes Temperament zu kontrollieren. Ich trainiere wenn möglich daher jeden Tag, wobei es mir wichtiger ist, sexy zu sein, als nur Muskeln aufzubauen. Und ich muss gestehen, meine Füße mag ich bis heute gar nicht. Aber mein Kopf ist ziemlich sexy, oder?

Definitiv! Was für Zukunftspläne haben du und dein Kopf geschmiedet?

Ich will weiter unterwegs sein, viel reisen. Und versuchen, glücklicher mit mir selbst und meinem Leben zu sein.



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AUTOR:
Joe Heinrich

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